Freitag, 2. August 2019

Vom hörgelnden Hürgokh und einer wespophilen Gräfin

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Das Verb "hörgeln" fehlte bislang in der deutschen Sprache; aber dank dem Bemühen unseres Kollegen Ernst Tirckl-Wolff ist es nun drin. Weil es so neu ist, steht es noch nicht in den Wörterbüchern; aber das macht nichts.

Leicht lässt sich abspüren, wie das so ist, wenn einer durch die Äther hörgelt; und nach und nach wird dann alles klarer und deutlicher. Wenn es klarer und deutlicher und griffiger ist kommt es dann in die Wörterbücher, und selbst Google nimmt es dann zur Kenntnis.

Bislang kennt Google nur einen schweizerischen Ort, der Hörgeln heisst; und wo es als Verb auftaucht, hat der Verfasser sich offensichtlich vertippt und meint "nörgeln".

Hörgeln aber ist nicht nörgeln, auf gar keinen Fall.
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Ausserdem hat Kollege Tirckl-Wolff, ganz im Geiste unserer fortschrittlichen Zeit, eine neue sexuelle Richtung entdeckt, und zwarnämlich:

Die Wespophilie


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Mit hörgelnd-wespophilem Gruße
Euer

Wilhelm von Dorten

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