Mittwoch, 22. März 2017

Über Abzweigungen und weiteren Weg

















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Das gleiche Thema aus etwas anderem Blickwinkel:

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Mit abzweigerischen Grüßen

Euer

Wilhelm von Dorten


Sonntag, 11. Dezember 2016

Ephemistos

Verstreutes aus den Werken meines altgriechischen Vetters

Ephemistos

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 Mit ephemistischem Gruße

Euer

Wilhelm von Dorten


Freitag, 9. September 2016

Der Willi in den Schachtelhalmwäldern

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Obige Weisheit entdeckte ich in meinem Archiv.
Was ich genau dabei dachte – weiß ich nicht mehr.
Vielleicht hatte ich das Konzept eines längeren Epos vor Augen, das mir während des Anlaufs entschwand und nur den in den Schachtelhalmwäldern herumirrenden Willi zurückließ.
 Könnte sein, wär möglich.
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Mit steinzeitlichen Grüßen
Euer
Wilhelm von Dorten


Freitag, 11. März 2016

Von transzendentalischen Weiten

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Jemand machte den Einwand, im Kantischen Sinne könne es keine transzendentalischen Weiten geben, sondern höchstens transzendentalisch zu erschließende.

Nun gut; da der Kant dieses „transzendental“ bzw. „transzendentalisch“ offenbar erfunden hat, darf er auch bestimmen, in welchem Sinne es zu verwenden ist. 

Doch dafür verstand er nix von der Dichtkunst. 

Würde er was von Dichtkunst verstehen, so müßte er sehen, daß das „transzendentalisch“ lautlich wie rhythmisch hier aufs Beste reinpaßt und daß nur höchste poetische Ignoranz davon absehen könnte, es an dieser Stelle so zu verwenden, wie es, eben, verwendet wurde.

Dafür werden immerhin die betrunkenen Eber in transzendentalische Weiten hineingejagt, und nicht etwa in transzendentalischen Weiten gejagt. Und die beschwipsten Revierförster bleiben im Diesseits.
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Mit kantischem Gruße
Euer
Wilhelm von Dorten


Sonntag, 6. März 2016

Von schwarzhaariger Rothaarigkeit

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Es geht mir rein ums Prinzip. 

Denn es kann nicht angehen, daß man den Rothaarigen ein Recht vorenthält, welches den Schwarzhaarigen gewährt wird. 

Man mag einwenden, Rothaarige, die als Schwarzhaarige bezeichnet werden wollen, könnten ihre Haare ja schwarz färben.

Doch darum geht es nicht. Vielleicht gefallen sie sich und anderen mit roten Haaren und wollen gar keine andere Haarfarbe? 

Ihr Recht aber, gleich den Schwarzhaarigen als Schwarzhaarige bezeichnet zu werden muß davon unberührt bleiben.

Gleiches Recht für alle!

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p.s. Beim morgendlichen Überfliegen der Schlagzeilen erfuhr ich von der Forderung einer schwedischen Vereinigung, auch für Männer das Abtreiben zu legalisieren.
 Vor zehn Jahren hätte ich das vorbehaltlos als Witz aufgefaßt; inzwischen aber bin ich mir vor dem Hintergrund des stark entwickelten Fortschritts nicht mehr ganz so sicher.
  Denn in der Tat: was soll man, was den Frauen erlaubt ist, nicht auch den Männern ausdrücklich erlauben?
 Gleiches Recht für alle!

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Mit fortschrittlichen Grüßen
Euer
Wilhelm von Dorten




Montag, 8. Februar 2016

Von der Verbildung der Bildung

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Zwecks Verdeutlichung des Übergangs von der Bildung zur Verbildung
sei auf eine unter dem Titel
„Genealogiedes Bildungsphilistertums“
veröffentlichte Sammlung von Zitaten
aus der Feder unseres Kollegen Nietzsche hingewiesen, 
wieauch auf unter dem Titel
„Phrase,Konvention, Routine“
zusammengefaßte Auszüge aus einem Vortrag,
den ein österreichischer Kollege vor vielen Jahren zu besagtem Thema zu halten geruhte.
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Mit hochgebildeten Grüßen
Euer
Wilhelm von Dorten