Sonntag, 11. August 2019

Fotoprojekt mit Treppen

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Ein von unserem Kollegen Ernst Tirckl-Wolff konzipertes Fotoprojekt.
Wir wünschen ihm viel Glück bei der Ausführung.

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mit fotografischem Gruße

Euer

Wilhelm von Dorten

Freitag, 2. August 2019

Vom hörgelnden Hürgokh und einer wespophilen Gräfin

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Das Verb "hörgeln" fehlte bislang in der deutschen Sprache; aber dank dem Bemühen unseres Kollegen Ernst Tirckl-Wolff ist es nun drin. Weil es so neu ist, steht es noch nicht in den Wörterbüchern; aber das macht nichts.

Leicht lässt sich abspüren, wie das so ist, wenn einer durch die Äther hörgelt; und nach und nach wird dann alles klarer und deutlicher. Wenn es klarer und deutlicher und griffiger ist kommt es dann in die Wörterbücher, und selbst Google nimmt es dann zur Kenntnis.

Bislang kennt Google nur einen schweizerischen Ort, der Hörgeln heisst; und wo es als Verb auftaucht, hat der Verfasser sich offensichtlich vertippt und meint "nörgeln".

Hörgeln aber ist nicht nörgeln, auf gar keinen Fall.
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Ausserdem hat Kollege Tirckl-Wolff, ganz im Geiste unserer fortschrittlichen Zeit, eine neue sexuelle Richtung entdeckt, und zwarnämlich:

Die Wespophilie


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Mit hörgelnd-wespophilem Gruße
Euer

Wilhelm von Dorten

Dienstag, 23. April 2019

Von der Fortschrittsfeindlichkeit der Techniker

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Beim Herumlesen in verstreuten Notizen eines Kollegen stieß ich auf oben wiedergegebenen Ausspruch, der mir geeignet schien, als Beitrag zu meinen gesammelten Werken hinzugefügt zu werden.
So bat ich denn besagten Kollegen, der den Satz verfasst hatte, selbigen fürderhin als mein Werk betrachten zu dürfen.
Was er mir gestattete.
Den Gesamtkontext, in welchem ich das entdeckte, findet man hier.

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Mit fortschrittlichen Grüßen

Euer

Wilhelm von Dorten


Samstag, 16. März 2019

Vom höheren Selbst und von unhinterfragter Etikettengläubigkeit

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Wenn man denn in stillem Bemühen etwas hochgekraxelt ist und aus den Randbereichen des realen sogenannten "Höheren Selbst" sich selbst und anderen in dem gewohnten Alltagsbrei so zuguckt, kann man, zum Beispiel, die unhinterfragte Etikettengläubigkeit entdecken: wie aus ein paar zufälligen Einzelheiten, Voreingenommenheiten, Sympathien, Antipathien schnell mal ein Etikett zusammengebastelt (oder ein bereits von anderen erstelltes übernommen) wird, das man dann jemandem aufklebt; und so sieht man dann den Betreffenden; so ist er und kann nicht anders sein, jetzt und bis hin an sein Lebensende.

Und wenn man det denn so von der Seite her betrachtet, dämmert einem vielleicht, daß man ja im Grunde keine Ahnung hat, wer der so Etikettierte denn nun eigentlich ist, was er denkt, was er will; und vielleicht versteht man sogar, daß bei solchen Gepflogenheiten höchstens der Schein von sozialem Miteinander möglich ist.

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Wobei das "Fremdetikettieren" nur die eine Seite der Etikettenseuche ist. Man etikettiert ja auch sich selber; was dann in Richtung Pose geht, ins Schaffen eines "Image", das man, mitunter in fanatischer Inbrunst, mit sich selbst verwechselt.

Dann gibt es noch Mischformen; wie, zum Beispiel, den Ehrgeiz. Das Bestreben also, die Umgebung dazu zu bringen, einen mit als vorteilhaft empfundenen Etiketten zu bekleben, die man dann in wohltuender Selbstzufriedenheit mit sich selbst verwechseln darf.

(Wobei man, wenn man diese Zeilen so liest, den Ehrgeiz bitte nicht verwechseln soll mit dem Bedürfnis, verstanden zu werden; das hat rein gar nix miteinander zu tun.  – Dies nur so zum Sagen; der Unterschied könnte bei Bedarf ausführlich dargestellt werden).

– So weit mal dies, als skizzierte allgemeine Anmerkung.
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Mit esoterischem Gruße

Euer

Wilhelm von Dorten

 

Dienstag, 29. Januar 2019

Von ausrutschenden Schornsteinfegern

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Von unserem Kollegen Ernst Tirckl-Wolff.

Bevor Kollege Tirckl-Wolff Dichter wurde,
wirkte er längere Zeit als Schornsteinfeger.
In vorliegendem Werke gedenkt er
des schweren und gefahrvollen Loses
seiner einstigen Kollegen.
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 Näheres zum Abbruch seiner Schornsteinfegerlaufbahn
findet man hier
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Mit Gruß
an alle Schornsteinfeger und Nichtschornsteinfeger
euer
Wilhelm von Dorten