Mittwoch, 8. April 2015

Goethe und der genderdeutsche Weg in die Zukunft

Goethe_Osterspaziergang

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Dem Fortschritte huldigend, begann man nunmehr in der Ukraine, versehentlich in Russisch geschriebene Werke in das fortschrittliche Ukrainisch zu übersetzen und dabei, wo nötig, russische Autorennamen durch die Namen fortschrittlich gesinnter ukrainischer Verfasser zu ersetzen.

Da darf denn auch das der Ukraine verbrüderte fortschrittliche deutsche Volk nicht zurückbleiben und sollte, zum Beispiel, dafür sorgen,  daß versehentlich in genderfeindlichem Altdeutsch verfaßte Schriften die ihnen zustehende Erscheinungsform in fortschrittlichem Genderdeutsch finden; wobei im Falle allzu fehlerhafter Originale die Übersetzer in den Rang der Verfasser zu erheben sind.

Anbei zwei von mir unternommene Anläufe zur Übersetzung des von dem genderfremden Goethe verfaßten "Faust" in ein fortschrittliches Genderdeutsch.

Sollte es sich als nötig erweisen, so bin ich gerne bereit, nach vollzogener genderdeutscher Übersetzung des Faust die Bürde der Autorenschaft auf mich zu nehmen.

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Das obige Beispiel lautet im genderfremden Originale:

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Vom Eise befreit sind Strom und Bäche

durch des Frühlings holden belebenden Blick.

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Strom, Bach, Frühling sind im genderfremden Altdeutsch maskulin; was für ein fortschrittliches Genderdeutsch indiskutabel ist.

Das unten wiedergegebene Beispiel lautet in der unzulänglichen Goetheschen Version:

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Ihr naht euch wieder, schwankende Gestalten.

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In diesem Falle ging es darum, die femininen Gestalten zu eliminieren; was uns, wie man sieht, auf das Vortrefflichste gelang

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Herzlichst
Euer
Wilhelm von Dorten

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Goethe_genderdeutsch

Sonntag, 29. März 2015

Erwin Primmboldt

Kollege Tirckl-Wolff über Erwin Primmboldt

Kakerlake

Ich hatte schon gedacht, in Erwin Primmboldt einen neuen Helden gefunden zu haben für noch zu schreibende schröckliche Erzählungen.

Doch kaum aufgetaucht, isser er wieder weg.

Kann man nix machen.

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p.s. Was das Rotkäppchen betrifft, so war die, auch wenn sie in der Grimm'schen Darstellung etwas minderjährig wirkt, zum Zeitpunkt jenes Geschehens bereits über 18

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Herzlichst
Euer
Wilhelm von Dorten

Kakerlake

Mittwoch, 25. März 2015

Von Wende versprechenden Zeichen

Dorten_gewaehlte_Buergermeister

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Zum Verfassen oben wiedergegebenen Werkes wurde ich angeregt durch flüchtiges Überfliegen der Schlagzeilen deutscher Massenmedien.

Es ging da, unter anderem, um den Kiewer Bürgermeister Vitali Klitchko, der, als richtiger Bürgermeister, natürlich vom Volke gewählt ist; anders kann das nicht sein; und deshalb geht in obigem Werke nicht nur wegen dem Rhythmus, sondern auch der Sache nach die Rede von gewählten Bürgermeistern.

Dieser Klitchko wurde nun, den Schlagzeilen nach zu urteilen, durch irgendwelche Ereignisse irgendwie herumgeschubst.

Was sehr gut möglich ist.

Bevor Klitchko Bürgermeister von Kiew wurde, war er Boxer; und als Boxer hat er natürlich, physisch betrachtet, einen festen und sicheren Stand und kann nicht einfach nach Belieben hin und her geschoben werden.

Doch dafür ist seine Seele zart und schwächlich und wenig geeignet, all die komplizierten Fragen, denen man als Bürgermeister von Kiew Tag für Tag ausgesetzt ist, in rechter Weise zu verstehen und sich nicht von ihnen herumschubsen zu lassen.

Was genau vorlag, habe ich vergessen; und ich weiß auch nicht mehr, wo die schrägen Wasserfälle herkommen, durch die er hindurchgeschubst wird. Möglich, daß ich mir die einfach bloß ausgedacht habe.

Der Grundton all dieser Schlagzeilen aber klang sehr hoffnungsfroh; und von daher denn auch der optimistische Ausblick auf eine Zeit der Wende.

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Herzlichst
Euer
Wilhelm von Dorten

Kakerlake

Sonntag, 22. März 2015

Über Moral, politische Korrektheit und sonstige Unarten

Nietzsche_Moral

(ein Kollege von mir)

Kakerlake

Nur zur allgemeinen Erinnerung

Selbst bin ich zum Glück nicht betroffen, da ich zutiefst unmoralisch bin wieauch frei von Politischer Korrektheit und verwandten Unarten, und da ich auch nicht die Absicht habe, mich in dieser Hinsicht zu ändern.

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Herzlichst
Euer
Wilhelm von Dorten

Kakerlake

Samstag, 21. März 2015

Mückenfressende Fassisten

Fassistisches

Obiges Sprachkunstwerk gestattete ich mir zu klauen von der Facebook-Seite
"Auslenda nehmn uns der Bildunk weg"

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Selbiges Sprachkunstwerk inspirierte mich
zu unten wiedergegebenen poetischen Zeilen:

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Die Fassisten fangen Mücken,
sperren sie in Fässer.
Sind die Mücken gut gegoren
werden sie gegessen.

Maden, die im Specke sitzen,
gucken raus und wundern sich,
dass Fassisten Mücken essen;
Mücken schmecken fürchterlich

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Herzlichst,
euer
Wilhelm von Dorten

Freitag, 27. Februar 2015

Der Spaß der westlichen Spaßgesellschaft

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(Und irgendwann versinken sie zur Gänze in ihren Sümpfen;
und dann ist selbst dieser Spaß zu Ende)

Herzlichst

Euer
Wilhelm von Dorten

Schimpanse


Donnerstag, 5. Februar 2015

Von gehabtem und ungehabtem Geld

Geld_hat_man_zu_haben

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Die erste Zeile ist nicht von mir; die stammt von einer deutschen Richterin. Da jener Ausspruch sehr poetisch ist, beschloß ich, ihn einer weitergehenden dichterischen Bearbeitung zu unterziehen.

Wie man mir berichtete, wurden diese Worte einem Sermon entnommen, in welchem besagte Richterin begründet, warum einer dieser deutschen Hartz4-Empfönger aus seiner Wohnung rauszuschmeißen ist.

Selbst wenn die Dame, was den sozialen Kontext ihrer Rechtsprechung betrifft, etwas kurzsichtig scheinen mag, so ist doch ihre poetische Begabung nicht zu übersehen; und vielleicht wurde sie nur deshalb Richterin statt Dichterin, weil sie das 'D' mit dem 'R' verwechselte.

Kann ja passieren.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Wilhelm von Dorten

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