Ja. Das ist so.
Selbst bin ich für die öffentliche Meinung dumm.
Ja, ich bin Wilhelm von Dorten, der Dummkopf, der da spricht: 'Wer ist dümmer als ich, damit ich mich seiner Unterweisung freue'
Herzlichts
euer
Wilhelm von Dorten
Ja. Das ist so.
Selbst bin ich für die öffentliche Meinung dumm.
Ja, ich bin Wilhelm von Dorten, der Dummkopf, der da spricht: 'Wer ist dümmer als ich, damit ich mich seiner Unterweisung freue'
Herzlichts
euer
Wilhelm von Dorten
Wenn Kollege Krivoi-Krokovski so weitermacht, kriegt er noch Ärger mit den Tierschützern.
Möge er sich gewarnt fühlen.
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Dem Fortschritte huldigend, begann man nunmehr in der Ukraine, versehentlich in Russisch geschriebene Werke in das fortschrittliche Ukrainisch zu übersetzen und dabei, wo nötig, russische Autorennamen durch die Namen fortschrittlich gesinnter ukrainischer Verfasser zu ersetzen.
Da darf denn auch das der Ukraine verbrüderte fortschrittliche deutsche Volk nicht zurückbleiben und sollte, zum Beispiel, dafür sorgen, daß versehentlich in genderfeindlichem Altdeutsch verfaßte Schriften die ihnen zustehende Erscheinungsform in fortschrittlichem Genderdeutsch finden; wobei im Falle allzu fehlerhafter Originale die Übersetzer in den Rang der Verfasser zu erheben sind.
Anbei zwei von mir unternommene Anläufe zur Übersetzung des von dem genderfremden Goethe verfaßten "Faust" in ein fortschrittliches Genderdeutsch.
Sollte es sich als nötig erweisen, so bin ich gerne bereit, nach vollzogener genderdeutscher Übersetzung des Faust die Bürde der Autorenschaft auf mich zu nehmen.
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Das obige Beispiel lautet im genderfremden Originale:
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Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
durch des Frühlings holden belebenden Blick.
***
Strom, Bach, Frühling sind im genderfremden Altdeutsch maskulin; was für ein fortschrittliches Genderdeutsch indiskutabel ist.
Das unten wiedergegebene Beispiel lautet in der unzulänglichen Goetheschen Version:
***
Ihr naht euch wieder, schwankende Gestalten.
***
In diesem Falle ging es darum, die femininen Gestalten zu eliminieren; was uns, wie man sieht, auf das Vortrefflichste gelang
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Herzlichst
Euer
Wilhelm von Dorten
♦♦♦
Ich hatte schon gedacht, in Erwin Primmboldt einen neuen Helden gefunden zu haben für noch zu schreibende schröckliche Erzählungen.
Doch kaum aufgetaucht, isser er wieder weg.
Kann man nix machen.
♦♦♦
p.s. Was das Rotkäppchen betrifft, so war die, auch wenn sie in der Grimm'schen Darstellung etwas minderjährig wirkt, zum Zeitpunkt jenes Geschehens bereits über 18
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Herzlichst
Euer
Wilhelm von Dorten
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Zum Verfassen oben wiedergegebenen Werkes wurde ich angeregt durch flüchtiges Überfliegen der Schlagzeilen deutscher Massenmedien.
Es ging da, unter anderem, um den Kiewer Bürgermeister Vitali Klitchko, der, als richtiger Bürgermeister, natürlich vom Volke gewählt ist; anders kann das nicht sein; und deshalb geht in obigem Werke nicht nur wegen dem Rhythmus, sondern auch der Sache nach die Rede von gewählten Bürgermeistern.
Dieser Klitchko wurde nun, den Schlagzeilen nach zu urteilen, durch irgendwelche Ereignisse irgendwie herumgeschubst.
Was sehr gut möglich ist.
Bevor Klitchko Bürgermeister von Kiew wurde, war er Boxer; und als Boxer hat er natürlich, physisch betrachtet, einen festen und sicheren Stand und kann nicht einfach nach Belieben hin und her geschoben werden.
Doch dafür ist seine Seele zart und schwächlich und wenig geeignet, all die komplizierten Fragen, denen man als Bürgermeister von Kiew Tag für Tag ausgesetzt ist, in rechter Weise zu verstehen und sich nicht von ihnen herumschubsen zu lassen.
Was genau vorlag, habe ich vergessen; und ich weiß auch nicht mehr, wo die schrägen Wasserfälle herkommen, durch die er hindurchgeschubst wird. Möglich, daß ich mir die einfach bloß ausgedacht habe.
Der Grundton all dieser Schlagzeilen aber klang sehr hoffnungsfroh; und von daher denn auch der optimistische Ausblick auf eine Zeit der Wende.
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Herzlichst
Euer
Wilhelm von Dorten
(ein Kollege von mir)
Nur zur allgemeinen Erinnerung
Selbst bin ich zum Glück nicht betroffen, da ich zutiefst unmoralisch bin wieauch frei von Politischer Korrektheit und verwandten Unarten, und da ich auch nicht die Absicht habe, mich in dieser Hinsicht zu ändern.
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Herzlichst
Euer
Wilhelm von Dorten
Obiges Sprachkunstwerk gestattete ich mir zu klauen von der Facebook-Seite
"Auslenda nehmn uns der Bildunk weg"
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Selbiges Sprachkunstwerk inspirierte mich
zu unten wiedergegebenen poetischen Zeilen:
***
Die Fassisten fangen Mücken,
sperren sie in Fässer.
Sind die Mücken gut gegoren
werden sie gegessen.
Maden, die im Specke sitzen,
gucken raus und wundern sich,
dass Fassisten Mücken essen;
Mücken schmecken fürchterlich
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Herzlichst,
euer
Wilhelm von Dorten