Samstag, 22. August 2015

Vom Verbrennen politisch inkorrekter Bücher

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Beim frühmorgendlichen Überfliegen der Nachrichten stieß ich gestern auf einen Artikel über eine Bücherverbrennung.

Vor kurzem hat die stattgefunden. In Deutschland. Verbrannt wurden Bücher mit politisch inkorrektem Inhalt und politisch inkorrekter Terminologie.

Im frühmorgendlichen Halbschlaf dachte ich zuerst, das sei ein Witz, und ich sei versehentlich beim Postillon gelandet.

Doch wie ich dann, schon etwas wacher, mir die allgegenwärtige Realidiotie vergegenwärtigte, da fand ich mich damit ab, daß es wohl doch kein Witz ist.

Und selbst wenn es für diesmal nicht stimmen sollte, so wäre es entsprechend oben skizzierter Tendenz trotzdem jederzeit möglich und wahrscheinlich.

Hat also alles seine Ordnung.

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Mit fortschrittlichen Grüßen
Euer
Wilhelm von Dorten

Марсьёнок

Montag, 17. August 2015

Sonntag, 16. August 2015

Von den Schwarzheutigen

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(inspiriert wurde Kollege Krivoi-Krokovski durch eine bei den „Auslenda nehmn uns der Bildunk weg“ entdeckte Schwarzheutige, die mit diesem Wort vermutlich Schwarzhäutige meinte)

Kakerlake

Donnerstag, 13. August 2015

Wie das deutsche Verb ‚merkeln‘ die Welt erobert

Dogge

„An erster Stelle des vom Langenscheidt-Verlag ausgeschriebenen Wettbewerb für das Jugendwort des Jahres 2015 steht mit 34% der abgegebenen Stimmen das neue Verb ‚merkeln‘.“

Solches las ich vor kurzem in dem Blog „Alles Schall und Rauch“.

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Die Existenz des neudeutschen Verbs "merkeln" war mir entgangen.

Ich find das sehr treffend und würde nicht ausschließen, daß es in der deutschen Sprache, so die Welt nicht untergeht, zumindest ein paar Jahrhunderte lang seinen Platz behaupten wird. Irgendwann werden die Menschen vergessen haben, daß es mal so eine Tante Merkel gegeben hat; aber das Verb ‚merkeln‘ werden sie benutzen.

Heute weiß man von der Tante Merkel. Und die braven deutschen Bürgerslleut' merkeln, ohne was zu merken, friedlich herum, ohne zu wissen, daß sie herummerkelnd am Abgrund herumturnen; und wenn es dann kracht, wundern sie sich sehr und verstehen nicht, daß sie selbst das Krachen herangemerkelt haben.

Wie dem auch sei…

Auch meinem russischen Vetter W.I. Sorgutchin hat das Verb ‚merkeln‘ sehr gefallen; und weil es ihm sehr gefallen hat, hat er es russifiziert und in sein Epos „Der Aufstand der Pariser Nashörner“ eingebaut.

Was hinwiederum mir selbst sehr gefiel; und da es mir sehr gefiel, habe ich, so gut es ging, die entsprechenden Passagen ins Deutsche übersetzt.

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DERU_Q_herummerkeln

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DERU_Q_vermerkeln

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DERU_Q_merkeloffenbaren

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Mit deutschrussischen Grüßen
euer
Wilhelm von Dorten

Марсьёнок